Respektvoller Umgang mit der Umwelt: Lebendbau


Die Lebendbauweise, auch Ingenieurbiologie genannt, wurde lange Zeit zu Gunsten schwerer Techniken des Bauingenieurswesens vernachlässigt. Anders die Mitarbeiter der DIR N-O, Pioniere in dieser Angelegenheit. Sie haben sich der alten Verfahren erinnert und auf Basis ihrer Beobachtungen ein umfangreiches Know-How in diesen sanften Techniken entwickelt. Bei diesen Techniken liegt das größte Interesse auf dem Schutz von Fauna, Flora und der Ökosysteme. Dabei bieten Sie den Böschungen einen guten Schutz vor durch Wellenschlag (durch vorbeifahrende Boote ausgelöste Wellen) entstehende Erosionserscheinungen.

Konkret bedeutet dies ein Ersetzen der Spundbohlen an den Kanalwänden durch bepflanzte Uferränder, die wurzeln und in der schönen Jahreszeit blühen, wenn die technisch möglich und sinnvoll ist. Natürliches Material (Holzpfähle, Kokosmatten) ergänzen diese Entwicklung.




Durch diese Vegetationstechniken werden nicht nur die Böschungen restauriert, sie bieten auch unleugbare Vorteile:

  • Verringerung des Treibhauseffekts : Nach ersten Ergebnissen ist die Auswirkung auf die Kohlenstoffbilanz bei diesen Techniken 7mal geringer als bei der Verwendung von Spundbohlen.

  • Erhalt der biologischen Vielfalt : Die umweltbezogenen Funktionen einer Böschung mit Vegetationstechnik entsprechen denen einer natürlichen Böschung.

  • Landschaftliche Qualität der Projekte : lDurch die unterschiedlichen verwendeten Pflanzen erhält die Böschung ein natürliches Aussehen.

  • Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit: uDie Kosten für eine bepflanzte Böschung liegen etwa 6mal niedriger als die für eine Böschung mit Spundbohlen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte telefonisch an den Bezirk Eau-Environnement (Wasser-Umwelt) der DIR N-O - 0033-383353680 oder per E-Mail an aeau.sn-nord-est@developpement-durable.gouv.fr

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